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Die Stadt Leonberg hat sich im Jahr 1991 verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahre 2005 um 30% zu senken. Zur Erreichung dieses Ziels wurde u.a. der Energiekreis 1996 gegründet und mit Gründung  der Lokalen Agenda 21 1999   www.leonberg.de in Leonberg  in diese integriert.

Der Energiekreis ist ein offener und unabhängiger Arbeitskreis, in dem Bürger, Berater, Handwerker, Planer und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zusammenwirken. Ziel ist, durch Information der Bevölkerung und Mitarbeit an konkreten Beispiel-Projekten einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Potenzial zur Einsparung von Energie, z.B. in den privaten Bereichen Haushalt und Verkehr, ist sehr hoch. Dort wird eine beträchtliche Menge Kohlendioxid in die Umwelt freigesetzt, die zu dem vom Menschen mit verursachten Treibhauseffekt beiträgt und das Klima erwärmt, auch hier bei uns in Leonberg. Neben den möglichen Folgen einer Klimaveränderung sind uns allen die drastisch erhöhten Energiepreise ein Ansporn, durch gezielte Maßnahmen und Investitionen nachhaltig dazu beizutragen, unseren Energieverbrauch zu reduzieren.  Zum Stand der Energiewende in Leonberg finden Sie hier einige Informationen.                              

Dazu führen wir insbesondere durch:

 > monatlich Energieberatungen

> Vorträge zu Einsparmöglichkeiten, Erneuerbare Energien

> Besichtigungen von beispielhaften Projekten in Privathäusern

> Voranbringen von Solarstrombürgeranlagen auf städtischen Dächern

Seit 2001 hat der Energiekreis folgende Aktivitäten durchgeführt:

2001: Die Ausstellung ”Energie sparen im Altbau” im Leo-Center im April 2001 (in Zusammenarbeit mit örtlichen Handwerksbetrieben und dem Landesgewerbeamt).

2002: Die Initiierung des Baus der ersten Solarstrom-Gemeinschaftsanlage LeoSolar I in Leonberg mit 200 qm auf dem Dach des Jugendcafés Siesta (Gesellschaft bürgerlichen Rechts [GbR] LeoSolar mit 40 Bürgern, Anlage läuft seit Mitte August 2002).

2003: Die 2. Fotovoltaikanlage LeoSolar II entstand im Jahr 2003 mit 250 qm auf dem Dach einer Halle des städtischen Bauhofs an der Glems. Die Anlage ging Ende 2003 in Betrieb. (weitere GbR mit 33 Bürgern).

2004: Die ersten Energie-Infotage im Jahr 2004 (in Zusammenarbeit mit der Leonberger Kreiszeitung und der Volkshochschule Leonberg) mit guten Beispielen verschiedener energiesparender Anlagetechnologien und -formen in Leonberg und anderswo. An den 15 Veranstaltungen bzw. Besichtigungen nahmen ca. 250 interessierte Bürgerinnen und Bürger teil.

2005: Die gemeinsamen Energie-Infotage fanden 2005 wiederum statt. In Zusammenarbeit mit dem Solarverein Ditzingen e.V. und dem Arbeitskreis Energie der Lokalen Agenda 21 Gerlingen ("Sonnenregion") wurden 35 Termine durchgeführt. An den Veranstaltungen nahmen über 800 Personen teil.

2006: Die gemeinsamen Energie-Infotage 2006 bauten auf den guten Erfahrungen der Vorjahre auf und versuchten durch insgesamt über 60 Termine mit Vorträgen, Besichtigungen und Einzelinformationen den Bürgern die Schwerpunkte „Energie aus Biomasse“, „Energieeinsparung (vor allem durch Wärmedämmung)“ und „Wärme direkt von der Sonne“ nahe zu bringen.

2007:  Die Energieinfotage wurden fortgeführt und ein Programm mit 64 Einzelterminen und 825 Besuchern organisiert. Themenschwerpunkt war "Biokraftstoffe" und "Wärme von der Sonne" sowie "Energieeinsparung" und "Wärmedämmung". EIT Bilanz 2007

2008: Bei den Energie-Infotage kamen zu 65 Veranstaltungen  (Vorträgen und Besichtigungen) über 930 Besucher (EIT Bilanz 2008).  Am 12.9.08 wurde die dritte vom Energiekreis initiierte Solarstrombürgeranlage LeoSolar3 mit einer Leistung von 46,6 kWp auf dem Bauhof eingeweiht. 

2009: Die gemeinsamen Energie-Infotage waren mit 55 Veranstaltungen und über 1200 Besucher  wiederum sehr erfolgreich (EIT-Bilanz 2009). Außerdem wurde im September die vierte Bürgeranlage  zur Solarstromerzeugung LeoSolar4 in Betrieb genommen. Mit einer maximalen Leistung von 89,1 kWp ist sie die größte Bürgeranlage im Landkreis Böblingen.

2010: Die gemeinsamen Energie-Infotage waren mit 52 Veranstaltungen und über 900 Besucher sehr erfolgreich. In Leonberg wurde die fünfte Solarstrombürgeranlage auf dem Weg gebracht. Auf den Dächern der August-Lämmle-Schule und der Mehrzweckhalle (Gäublickhalle) in Gebersheim wurden insgesamt 98 Kilowatt installiert.

2011:  An den 71 Veranstaltungen der Energie-Infotage 2011  859 Personen teilgenommen. Die Bilanz finden Sie hier.

2012:  77 Veranstaltungen (Vorträge, Besichtigungen und Beratungen) wurden durchgeführt mit 866. Die Bilanz 2012 und der Beitrag in der LKZ finden Sie hier und hier. Berichte über die Arbeit des Energiekreises in der Fachzeitschrift "Der Gebäudeenergieberater" und dem Sonderheft "Klima vor Ort" der Böblinger Kreiszeitung finden Sie hier und hier.

2013: In ihrem 10. Jahr waren die Energie-Infotage besonders erfolgreich. So haben an den 96 Veranstaltungsterminen der Energie-Infotage 2013  über 2200 Personen teilgenommen. Ein Highlight war die vom Leonberger Energiekreis durchgeführte Ausstellung "Energie im Wandel der Zeit" im Leonberger Engelbergturm vom 3. bis 25.8. mit über 1400 Besuchern. Die Bilanz 2013 und die 10-Jahresbilanz können Sie hier und hier nachlesen.

2014: In ihrem 11. Jahr waren die Energie-lnfotage in den drei Städten der Sonnenregion wieder erfolgreich. So haben an den Vortrags- und Besichtigungsterminen, sowie den Energiesprechstunden  2014 fast 400 Personen teilgenommen. Die Bilanz finden Sie hier.

2015:  Schwerpunktthema der lokalen Agenda war 2015 "Energiewende in Leonberg".  Die Bilanz unserer Energie-Infotage 2015 finden Sie hier.

Außerdem wurde ein Energiesparquiz und einen Energiesparwettbewerb durchgeführt. Unter Aktuelles finden Sie etwas zur Preisverleihung auf der Agendavollversammlung am 24.11.15. Den Flyer hierzu finden Sie hier und noch einige Informationen zum Stand der Energiewende in Leonberg untenstehend.

Energiewende in Leonberg

2014 war nach Auswertung der Meteorologen weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der Klimawandel schreitet voran. Bei Öl und Gas sind wir im hohen Maße abhängig von Ländern wie Russland und dem Nahen Osten. Jede Form von Energieeinsparung und der Einsatz von Erneuerbaren Energien hilft dem Klima und verringert die Abhängigkeit von diesen Ländern.

Der Energiekreis der lokalen Agenda 21 ist schon seit über 18 Jahren in Leonberg aktiv und versucht ehrenamtlich die Bürger und die Stadt zum Energiesparen und zum verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien anzuhalten.

Die Stadt Leonberg hat ebenfalls in vielen ihrer öffentlichen Gebäuden und Schulen energiesparende Maßnahmen durchgeführt. Aber es bleibt noch viel zu tun.

Bundesweit hatten im Jahr 2012 beim Endenergieverbrauch die Sektoren Verkehr und Industrie jeweils einen Anteil von 29 Prozent, der Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung (GHD) von 16 %, die Haushalte hatten einen Anteil von 27 %. Das zeigt, dass alle Bereiche gefordert sind Energie einzusparen. Die privaten Haushalte benötigten nach Angaben des Umweltbundesamt aus dem Jahr 2012 etwa 69 % der Energie für das Heizen, 15 % für das Warmwasser, 6 % für das Kochen („das ist ja auch Heizen"), 4 % für Kühl-und Kälteanwendungen, 4 % für Information- und Kommunikationstechnologien, 2 % für die Beleuchtung sowie weniger als 1 % für sonstige Elektrogeräte.

Energiewende in Leonberg - konkret

Auf eine Stadt wie Leonberg bezogen, heißt Energiewende im Wesentlichen Energieeinsparen und Einsatz Erneuerbarer Energien. Und da hat sich in den vergangenen Jahren durchaus einiges getan. Auf rund 900 Dächern finden sich Solaranlagen – davon ca. 500 Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung und ca. 400 Solarthermische Anlagen zur Warmwassererzeugung. Wir haben 284 Wärmepumpen und 36 Blockheizkraftwerke in Betrieb. Sogar 3 kleine Wasserkraftwerke gibt es. Daneben erzeugen noch 5 Biomassekraftwerke und 3 Biogasanlagen umweltfreundlichen Strom.
Überraschend deutlich ist in Leonberg 2012 – 2014 der Stromverbrauch um 5 Prozent zurückgegangen. Und wie die Auswertung der statistischen Angaben des Netzbetreibers in Leonberg gezeigt hat, wird durch den Einsatz Erneuerbarer Energien (Sonne, Biomasse, Wasser) ca. 10 Prozent dieses Stroms umweltfreundlich erzeugt.

Energie eingespart wird auch durch Wärmedämmung und Austausch der Heizung in einer großen Zahl von Häusern und Gebäuden in Leonberg. Die Stadt selbst hat durch zahlreiche Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung und neue Heizungen seit 1991 ca. 42 Prozent an Wärmeenergie eingespart. Hier ist noch ein großes Potential vorhanden, um weiter Energie einzusparen.

Insgesamt erzeugen die 505 Photovoltaik Anlagen in Leonberg rund 3 % unseres Stromverbrauchs. Neben den 6 Bürgeranlagen des Energiekreises gibt es noch weitere 6 Anlagen auf Schulen und kirchlichen Einrichtungen, der Landkreis hat die größte Anlage auf der Vergärungsanlage an der Autobahn. Die meisten Photovoltaik - Anlagen – ca. 450 - befinden sich auf Dächern von Privathäusern – und da ist in Leonberg noch viel Platz frei für weitere Solaranlagen.


Foto von der Agendavollversammlung 2013 mit Vorstellung unseres "Energieturmprojektes" 



Infostand des Energiekreises auf dem Agendafest am 26.4.12

 

 

Stand des Energiekreises mit Solarmobil auf dem Agendafest 2009


Besichtigung   des Holzhackschnitzel-Heizkraftwerks für Berufsschule und Krankenhaus in Leonberg, 2006


Besichtigung  Klärgas-Blockheizkraftwerk der städtischen Kläranlage Leonberg, 2004 und 2007


Besichtigung 2007: neue Solaranlage auf dem Dach des Leobades zur Erwärmung des Wassers im Schwimmbad