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 LeoSolar 1 - 5 - alles Bürgeranlagen - wurden von Mitgliedern des Energiekreises angeregt und maßgeblich vorangetrieben. Die Geschäftsführer sind Mitglieder des Energiekreises. (Beschreibungen siehe weiter unten)

Daten:            LeoSolar1   LeoSolar2   LeoSolar3   LeoSolar4   LeoSolar5

Leistung (max): 20,1 kWp (1) 25,8 kWp    46,6 kWp        89.1 kWp      98 kWp

Inbetriebnahme: Aug. 02       29.12.03        8.09.08       4./11.09.09    12.10/2.11

bel. Dachfläche: 200 qm        250 qm          328 qm         ca. 650 qm

Ausrichtung:    -35°(SO)          -30°            -30°          10/40°(SSW)   S,W,O/S

Dachneigung:     30°           30°(gest.)          22°               10/12°       4°/25°(gest.)

Kosten(netto,ca.): 107 T €   105 T €         190 T €            300 T €        261 T €

Anzahl der Zeichner: 40          33                  34                   50             37

Gesellschaftsform: GbR (2)    GbR                 GbR                GbR            GbR

(1) kWp = Spitzenleistung, (p = peak), (2) GbR = Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Die Erträge  der Anlagen LeoSolar 3 - 5 sind im Internet im Sunnyportal (www.sunnyportal.com) unter freigegebene Anlagen (Leonberg) einsehbar. LeoSolar2 finden Sie hier: http://www.solarlog-home4.de/leosolar2/

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LeoSolar5 GbR wurde am 13. August 2010 gegründet (Projektbeschreibung).

Die Stadt Leonberg stellt dem Energiekreis der lokalen Agenda 21 Leonberg für eine inzwischen  gegründete Gesellschaft von Bürgern aus Leonberg und Umgebung das Dach der August-Lämmle-Schule für eine Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung für 20 Jahre gegen ein jährliches Entgelt zur Verfügung. Es handelt sich um ein leicht geneigtes Flachdach mit einer nutzbaren Fläche von insgesamt ca. 400 m². Das  Dach wird im Herbst 2010 zusammen mit der Fassade komplett saniert. Die Montage der PV-Anlage kann gemäß der Dachsanierungsplanung etwa ab dem 27.10.2010  erfolgen. Die PV-Anlage könnte dann im November 2010 in Betrieb gehen. Die Anlage wird eine max. Leistung von 64.3 Kilowatt haben.
Am 17.8.10 hat OB Schuler  auf Antrag der GbR LeoSolar5  das Dach der Mehrzweckhalle Gebersheim für eine weitere Solarstrombürgeranlage freigegeben.
Am 25.3.2011 wurde in der LKZ über LeoSolar5 berichtet. Den Beitrag finden Sie hier.

 

Die jeweiligen Erträge der beiden PV-Anlagen finden Sie im Sunnyportal für die August-Lämmle-Schule hier und für die Gäublickhalle in Gebersheim hier.

Hauptbau August-Lämmle-Schule in Leonberg-Ramtel

Die 64 kWp-PV-Anlage aus der Vogelperspektive auf dem Hauptbau der August-Lämmle-Schule (Aufnahme Fa. Revotec).

Die August-Lämmle-Schule, Grund- und Hauptschule, ab 2010 auch Werkrealschule, wurde in den 60er Jahren erbaut. Sie befindet sich im Stadtteil Leonberg - Ramtel in der Gerlinger Straße 43. Das Haupt-Gebäude ist fast quadratisch und das Dach um einen Lichthof nach allen Seiten ausgerichtet mit einer Neigung von ca. 5 Grad.  Auf dem Dach kann eine dachparallele PV-Anlage mit einer Leistung von ca. 64 kWp installiert werden. (kWp = Angabe der maximalen Leistung der Module). Eine solche Anlage mit deutschen Modulen kostet  etwa 175 000 - 180.000 € ohne MWSt..
Eine 64 kWp - Anlage liefert bei einer mittleren Einstrahlung von 920 kWh pro kWp etwa  58.880 kWh pro Jahr.  Das erspart der Umwelt ca. 47 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr aus Kohlekraftwerken. Die erzeugte Energie wird über einen Wechselstrom-Zähler in das örtliche Stromnetz der EnBW Regional AG eingespeist.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in der aktuellen Fassung garantiert für Anlagen bis max. 30 kWp, die  ab 1. Oktober 2010 in Betrieb gehen, eine Einspeise-Vergütung von 33,03 Cent/kWh. Für den über 30 kWp hinausgehenden Teil beträgt die Vergütung 31,42 Cent/kWh. Für 64 kWp beträgt daher die Vergütung insgesamt  32,17 Cent/kWh.  Diese Vergütung wird unabhängig von zukünftigen Änderungen des Gesetzes 20 Jahre lang zuzüglich dem Jahr der Inbetriebnahme gezahlt. Die Erlöse aus dem Stromverkauf im ersten vollen Jahr betragen also ca. 18.944 €.  Wegen der Alterung der Module kann der Ertrag jährlich um bis zu ca. 0,3 % sinken (26.10.10).

PV – Anlage auf der Mehrzweckhalle Gebersheim 


Flachdach Mehrzweckhalle Gebersheim mit Lichtbänder (Panoramabild nach Nordwesten, von Herrn Schumacher am 24.9.10)

Die Mehrzweckhalle Gebersheim ist im Rohbau  fertiggestellt. Das Flachdach mit der Dichthaut ist eingebaut. Anfang November soll das Granulat für die Dachbegrünung eingebracht werden. Deswegen müssen die Gestelle für eine Photovoltaik (PV) – Anlage zuvor aufgestellt werden.
Auf diesem Flachdach wird eine PV – Anlage mit einer maximalen Leistung von 34,2 Kilowatt errichtet. Die Längsseite der Halle ist nahezu ideal nach Süden ausgerichtet.
Die Module werden auf Gestellen mit 25 Grad Neigung in Reihen und entsprechendem Abstand (um eine Verschattung zu vermeiden) aufgestellt. Der jährliche Ertrag kann so deutlich gesteigert werden. Stromertrag und Erlös einer 34,2 kW Anlage mit einer Neigung von 25 Grad liefert bei einer mittleren Einstrahlung von 1020 kWh pro kWp jährlich etwa 34 880 kWh Strom. Die Einspeisevergütung für diese Anlage mit 34,2 kW beträgt  32,83 Cent/kWh. Damit ist mit einem jährlichen Erlös von ca. 10 190 € zu rechnen.  Die Investitionskosten liegen bei ca. 85 000 – 90 000 € (ohne MWSt.) (Stand 26.10.10).

Von den Anteilseignern der Solarstromanlage wurde eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet. Die GbR ist eine einfach zu gründende, zu verwaltende und am Ende einfach aufzulösende Personengesellschaft, die einen weiten Gestaltungsspielraum für den Gesellschaftsvertrag bietet. Daher hat die überwiegende Mehrzahl der Solarstromanlagen mit Bürgerbeteiligung diese Rechtsform. 

Am 13. August 2010 fand die Gründungsversammlung (GbR)  mit Vertragsunterzeichnung im Bürgerzentrum statt.
Zu Geschäftsführern wurde Dr. Rüdiger Beising und Gerhard Trinler gewählt. Die Gesellschaft hat inzwischen ca. 40 Gesellschafter.

Das Protokoll der Gründungsversammlung und den Gesellschaftsvertrag erhielten alle Gesellschafter. Als nächster Schritt wurde ein  Konto der GbR eröffnet und die Ausschreibung der Anlage vorgenommen. Am 19. August wurde an verschiedene Firmen in der Umgebung die Ausschreibung für die beiden Solaranlagen herausgegeben. Von 7 Firmen aus Leonberg und Umgebung wurden  Angebote abgegeben. Nach einem  detailliertem Auswahlverfahren wurden die Anlagen vom gewählten Vergabeausschuss an 2 Firmen aus Leonberg (Fa. Revotec, August-Lämmle-Schule) bzw. Ludwigsburg (EnBW Regional AG in Kooperation mit Elektro-Widmaier aus Rutesheim, MZH Gebersheim) vergeben. Mit der Montage der PV Anlage wurde zunächst auf der MZH Gebersheim am 20.10.10 begonnen und nach Abnahme der neuen Dachabdichtung - einer Kunststofffolie - am 2.11. auf der August-Lämmle-Schule am 3.11.2010. Die Anlage in Gebersheim war Ende November fertig montiert, konnte jedoch erst nach Montage des Stromverteilers für die Mehrzweckhalle am 1.2.11 in Betrieb gehen.
Die Anlage auf der August-Lämmle-Schule wurde nach einigen Montageunterbrechungen infolge Schneefalls und Eis auf dem Dach am 23.12.10 in Betrieb genommen. Restarbeiten wurden im Januar und Februar 2011 durchgeführt.

Am 7. April 2011 fand in der August-Lämmle-Schule die Einweihung von LeoSolar5 statt. Herr OB Schuler und Herr Steinle, Schulleiter der August-Lämmle-Schule sprachen ein Grußwort. Die Projektgruppe der Schule, die auch das Display für die Ertragsanzeige an der Außenwand der Schule entworfen hat, stellten ihr Projekt vor. Rüdiger Beising, Sprecher des Energiekreises und Geschäftsführer von LeoSolar5 stellte den Bau der Anlagen anhand einer Bilddokumentation vor und ging auch auf einige Probleme bei der Anlagenerrichtung ein. 

Projektgruppe der August-Lämmle-Schule stellt ihr "Solarprojekt" bei der Einweihungsfeier am 7.4.11 vor.

Einweihung LeoSolar5: Grußworte von OB Schuler. Herr Schuler bedankt sich beim Energiekreis der lokalen Agenda 21 Leonberg für ihren Einsatz für die Erneuerbaren Energien in Leonberg.











Die  Projektbeschreibung (Stand 13.8.10) erhalten Sie Hier und hier in pdf.Format sowie die Artikel in der LKZ vom 7.8.10 und 9.9.10. Der Entwurf des Gesellschaftsvertrags und eine beispielhafte Berechnung der jährlichen Ausschüttung erhalten Sie hier (Berechnung und hier (Vertrag).

Bild-Dokumentation (gekürzt) der Montage von LeoSolar5 auf den Dächern der Mehrzweckhalle in Gebersheim und der August-Lämmle-Schule in Leonberg-Ramtel


20.10.10: Mit dem Kran werden die Gestelle und Kunststoffmatten auf das Dach der MZH Gebersheim gehoben. Die Bautenschutzmatten werden ausgelegt. Die Gestelle werden auf die gewellten Kunststoffplatten genietet und untereinander verbunden. Es war kalt und regnerisch...

 

25.10.2010: Die ersten Gestelle wurden aufgestellt. Insgesamt müssen die 8 Reihen mit Alu-Profilen mit über 2000 Nieten an den gewellten Kunststoffbodenplatten befestigt werden.



4.11.2010: Die Gestelle und die Kabel sind fertig montiert. Die einzelnen Modulreihen werden zur Erhöhung der Stabilität mit Aluprofilen untereinander verbunden. Die Solarkabel sind in schwarze Kunststoffrohre gebündelt und nach unten über einen sog. Schwanenhals (damit kein Wasser eindringen kann)durch das Dach zu den Wechselrichtern geführt.

10.11.2010: Heute wurde das Vlies, das unter das Granulat kommen soll, ausgelegt. Ab morgen soll das Granulat für die Dachbegrünung aufgebracht werden. Nächste Woche werden voraussichtlich die Module montiert.

11.11.2010: Einbringen des Substats für die Dachbegrünung mit dem Autokran und einer Schütte. Der Autokran musste infolge des Sturms und böiger Winde mehrmals seinen Einsatz unterbrechen..

13.11.2010, 11 Uhr: Das Substrat ist auf dem Dach gleichmäßig verteilt. Der Autokran kann abgezogen werden. Die Module werden voraussichtlich am 18.11. montiert.                          

18.11.2010: Bei nebligem, kaltem Wetter werden die 152 Module angeliefert und auf dem Dach auf die Gestelle verteilt.

18.11.2010: Auf der Rückseite der Module befinden sich die Anschlussdosen mit den Gleichstromkabeln, diese werden jetzt über wasserdichte Steckverbindungen an die bereits in den Aluprofilen (Montageschienen)liegenden Kabeln angeschlossen. Wenn jetzt noch der Stromverteiler im Untergeschoss fertig wäre, könnte unsere PV Anlage in den nächsten Tagen den ersten Solarstrom produzieren. Aber das wird leider noch mindestens 14 Tage dauern... Die Mehrzweckhalle soll ja insgesamt erst nächstes Frühjahr fertig sein. 

                                       

19.11.2010: Fertig montierte Module auf dem Dach der Mehrzweckhalle in Gebersheim. Wir warten nur noch auf den Stromverteiler im Untergeschoss. Die Toleranz der Module liegen alle im Plusbereich, so dass wir sogar um ein Modul höhere Leistung installiert haben. Statt 34,2 kWp sind es 34,4 kWp.



28.1.2011: Hier sieht man neben den inzwischen mit einem roten Deckel versehenen Wechselrichtern rechts daneben den aufwendigen Überspannungsschutz für den Fall, dass doch einmal der Blitz einschlägt...

Nun kann endlich der Zähler in der kommenden Woche von der EnBW Regional AG, dem Netzbetreiber gesetzt werden. Dann können wir unseren Solarstrom ins Netz einspeisen.

2.2.11: Seit gestern 1. Februar wird Solarstrom ins Netz eingespeist! Heute Nachmittag waren es - wie der Zähler ausweist - immerhin trotz trübem Wetter 45 KWh. Am 1.1. wurde von EnBW Regional der Zähler gesetzt und anschließend die Anlage in Betrieb genommen. Jetzt fehlt nur noch die Datenübertragung ins Internet. Da die Mehrzweckhalle erst im Frühjahr fertig wird, dauert es noch ein paar Wochen bis die Telefonleitungen verlegt werden. Erst dann können wir die Datenübertragung, bis dahin werden die Ertragsdaten auf einer Speicherkarte in der sog. Webbox gespeichert.

2.2.11: Die 4 Wechselrichter (rot und gelb) sowie daneben die Webbox zur Datenerfassung (grauer Kasten rechts neben dem gelben Wechselrichter). Alle Wechselrichter sind in Betrieb und speisen in das Stromnetz ein.

März 2011 Die Anlage läuft bei strahlendem Sonnenschein..

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August-Lämmle-Schule Hauptdach, PV Anlage 64 kW

3.11.2010: Die ersten Paletten mit Kunststoffmatten werden mit dem Kran aufs Dach gebracht. Mit der Montage kann begonnen werden...

4.11.2010: Bei schönem 16 Grad warmen Novemberwetter wurden die Kunststoffmatten ausgelegt und die Aluprofile auf den gewellten Kunststoffmatten festgeschraubt.

5.11.10: Auf 2 Seiten des Daches waren Freitagabend die Aluprofile auf den Kunststoffmatten verschraubt. Am Samstag sollen die restlichen Profile verlegt werden. Am 8.9. soll dann das 165 m lange Elektrokabel zum Einspeisepunkt am anderen Ende der Schule eingezogen werden.

18.11.2010: Die Solarkabel liegen auf den Gestellen. 250 Module sollen am Montag, den 22.11. kommen. Dann wird mit der Montage begonnen.

23.11.2010: Unter den Wechselrichtern wurden die Überspannungsschutz-Kästen angebracht und die Verkabelung weiter geführt.

26.11.2010: Heute Nacht hat es geschneit. Zum Glück konnten alle Module bis zum 25.11. verlegt werden. Am Montag, den 29.11. kommen die restlichen 90 Module, die sollte der Schnee auf dem Dach weg sein, noch am gleichen Tag montiert werden.  Die elektrischen Arbeiten sind ebenfalls weitgehend abgeschlossen. Der Zählerplatz ist vorbereitet für den Einbau des Wandlerzählers durch die EnBW Regional AG, Ludwigsburg.       

29.11.2010: unter äußerst widrigen Verhältnissen wurden auf dem Norddach heute Morgen 15 aufgeständerte Module montiert. Am Nachmittag wurde bei erneutem Schnnefall mit dem Autokran die restlichen 90 Module aufs Dach gebracht.

1.12.2010: Hier liegen die restlichen 90 Module auf dem Dach und müssen warten bis der Schnee wegtaut...Beruhigend ist nur, auch wenn die Module bereits montiert wären, würden sie - schneebedeckt - keinen Strom produzieren. Das ist auch bei den schräg gestellten Modulen von LeoSolar 1-4 derzeit der Fall.

28.12.10: Am 23.12. wurde von der Fa. Revotec die Module angeschlossen und die erste Kilowattstunde Solarstrom erzeugt - bevor der Schnee am 24.12. wieder alles zudeckte. Aber immerhin  die Anlage auf dem Dach der August-Lämmle-Schule ist noch 2010 erfolgreich in Betrieb gegangen. Einige kleinere Restarbeiten sind auf dem Dach sind im Neuen Jahr noch zu erledigen.

31.12.2010: Herr Steffen Müller, Lehrer an der August-Lämmle-Schule, hat mir heute ein Bild seiner Solarprojektgruppe mit dem Display zur Anzeige des Stromertrags unserer PV-Anlage übersandt. Am 10.12.2010 habe ich die Projektgruppe über unsere Anlage imformiert (siehe Bild).   Rüdiger Beising                        

7.1.2011: Heute morgen hat der Regen den Schnee weggewaschen. Nun fehlt nur noch die Sonne, damit endlich Solarstrom erzeugt werden kann. Es sind noch einige Restarbeiten auf dem Dach zu erledigen, aber das Wichtigste ist erstmal, dass alle Module angeschlossen sind.

13./16.1.2011: Jetzt werden die Restarbeiten erledigt. So werden Kabelkanäle verlegt und einige Module werden wegen der Verschattungsproblematik noch umgesetzt. Heute wurden auch die Module geerdet und an die Blitzschutzanlage angeschlossen.

13.1.2011: Das Display am Schuleingang ist in Betrieb und zeigt den Schülern und Lehrern den jeweiligen Stromertrag an.

16.1.2011: So sieht die Südseite unserer PV Anlage bei Sonnenschein aus. Aber es soll ja wieder kalt werden und etwas schneien...

22. März 2011: 64 kW PV Anlage auf dem Hauptdach der August-Lämmle-Schule vom Bockberg aus fotografiert.
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LeoSolar4 2009
In 2 Stufen (4. und 11.9.)  ging im Sommer 2009 die vierte vom Energiekreis initiierte Solarstromanlage mit Bürgerbeteiligung LeoSolar4 ans Netz. Nachdem nach langem Suchen für ein geeignetes städtisches Dach, die Stadt und der Architekt der Ostertag-Realschule grünes Licht gegeben haben, wurde in den Sommerferien die Fotovoltaikanlage auf dem Dach errichtet. Am 11. September war es soweit, die gesamte Anlage war ans Netz der EnBW angeschlossen und die Einweihung konnte am Abend mit den Anteilseignern und Herrn Schuler, OB von Leonberg stattfinden. Den Bericht der LKZ lesen Sie hier.  

Ostertag-Realschule in Leonberg, Tirolerstraße am Rande des Stadtparks. mit einer Anlagengröße von 89,1 kWp ist sie die größte Solarstromanlage mit Bürgerbeteiligung in Leonberg und im Landkreis Böblingen. Aufnahme vom 22.9.09.


Auf der Gründungsversammlung  am 4. Mai 2009 im Bürgerzentrum wurde die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) LeoSolar4 gegründet. Zu den Geschäftsführern wurde Dr. Rüdiger Beising und Gerhard Trinler gewählt. Die Gesellschaft hat insgesamt 50 Anteilseigner. Nach der sofort begonnenen Ausschreibung wurden zahlreiche Angebote von verschiedenen Firmen eingeholt und ausgewertet. Der Vergabeausschuss tagt am 9.6.09 zum erstenmal. Nach Gesprächen mit verschiedenen Anbieter hat sich der Vergabeausschuss am 19. Juni auf einen Anbieter - die Fa. Revotec Energy GmbH aus Leonberg, die auch LeoSolar3 2008 errichtet hatte, geeinigt. Dank der großen Beteiligung der 50 Gesellschafter konnte die Anlage nach Überprüfung durch den Statiker und Zustimmung der Stadt durch Hinzunahme des Blechdachs auf dem neuen Anbau der Schule um 22,8 kWp erweitert werden. Insgesamt beträgt die installierte Leistung 89,1 KWp.

Über den Baufortschritt wurde an dieser Stelle regelmäßig berichtet.

3. August: Es kann losgehen . Die Fahne der Fa. Revotec ist aufgestellt...

 Mit der Montage wurde am 3. August - nachdem das Gerüst am 31. 7 und 1.8 errichtet wurde - begonnen. Am 7. August haben wir mit der Fa. Revotec zusammen entschieden von poly- auf monokristalline Module gleicher Leistung umzustellen, da es bei den ursprünglich bestellten polykristalinen Zellen zu Lieferverzögerungen kommen sollte. Es handelt sich hierbei um 190 Watt Solara Module der S-Klasse aus Wismar von der Fa. Centrosolar.

Am 4. September um 10.50 Uhr wurde vom ersten (der 10) Wechselrichter die erste Kilowattstunde Strom erzeugt. . 

10. September: Blick vom Dach des Anbaus mit 120 Modulen(22,8 kWp) zum Ziegeldach mit 349 Modulen (66,3 kWp). Die Hälfte der Module vom Anbau wurden heute an den Wechselrichter angeschlossen. Pünktlich zur Einweihung am 11.9. werden die restlichen Module an die 2 kleinen Wechselrichter angeschlossen und können dann Solarstrom liefern.

Am 11.September fand die Einweihung unserer Solarstromanlage in der Ostertag-Realschule statt. Frau Barth, die Schulleiterin und Herr Schuler, OB von Leonberg (s.Bild) sprach die Grußworte.Dr.Beising zeigte anhand von Bildern den Bau und Montage der Anlage.Herr Paschen, Geschäftsführer von Revotec Energy GmbH stellte die Anlagentechnik vor.

Ostertag-Realschule in der Tirolerstraße am Rande des Stadtparks in Leonberg.

Die Stadt begrüßt und unterstützte das Projekt und stellt das Dach der Bürgergesellschaft für 25 Jahre kostenfrei zur Verfügung. Ebenso begrüßt die Schulleiterin, Frau Heidrun Barth gegenüber dem Sprecher des Energiekreises Rüdiger Beising das Vorhaben, ein Flyer des Energiekreises über die geplante Solaranlage wurde in den Klassen und beim Lehrerkollegium verteilt. Einige Eltern und Lehrer haben sich an der Bürgeranlage beteiligt.Durch jeweiliges Anklicken erhalten Sie den  

Flyer
und eine Beschreibung des Vorhabens.  Den Gesellschaftsvertrag LeoSolar4, der identisch ist mit dem Vertrag von LeoSolar3, können Sie  Sie hier einsehen.

LeoSolar1 auf dem Dach des Jugendcafés

LeoSolar1

Fotovoltaikanlage LeoSolar 1 auf dem Dach des Jugendcafés                         Siesta, Distelfeldstr. 20. in Betrieb seit 2002

LeoSolar2

 Solarstrombürgeranlage LeoSolar2 auf einem Dach des Bauhofes in Leonberg an der Glems, seit Ende 2003 in Betrieb.

 Am 25. April 2008 ging die Bürgeranlage des Johannes-Kepler -Gymnasiums (JKG) auf dem Flachdach der Bücherei mit 25,2 kWp in Betrieb (GBR, 44 Gesellschafter).  http://www.jkg-leonberg.de/de/angebote/solar-projekt Ausrichtung: Süd, 25 Grad Dachneigung. Anlageninfo und anschauliche Ertragsdarstellungen finden Sie unter http://www.solarlog-home.de/jkg-solar/ 

JKG,                                                  auf dem Dach der                             städtischen Bücherei 

Fotovoltaik-Bürgeranlage des Johannes-Kepler-Gymnasiums. Seit April 2008 in Betrieb. 

Insgesamt sind in Leonberg 226 Solaranlagen (Stand 15.2.10) mit einer Gesamtleistung von  ca. 2230 kWp seit 2000 installiert worden, davon sind 37 Anlagen größer als 10 kWp. Die größte Anlage ging Weihnachten 2008 auf dem Dach der Holzhackschnitzel-Lagerhalle auf dem ehemaligen Grüngutsammelplatz hinter der Gärtnerei Dilger mit 240,8 kWp in Betrieb. Die Dachfläche hat eine Neigung von 18° und ist 2200 qm groß.

Größte Solaranlage in Leonberg auf Hallendach zur Holzhackschnitzellagerung 242 kWp, In Betrieb seit Weihnachten 2008, Standort in der Nähe von Gärtnerei Dilger 


 www.enbw.com/content/de/netznutzer/strom/erneuerbare_energien/ Unter "Anlagendaten Regelzone" Postleitzahl 71229 eingeben, dann finden Sie eine Liste mit allen Fotovoltaikanlagen in Leonberg. 

Fotovoltaik-Anlage                        auf Hausdach

LeoSolar3 - Die 3. Solarstrombürgeranlage in Leonberg

LeoSolar3, Bauhof 

 Auf diesem Dach des städtischen Bauhofs wurde die dritte  Solarstrombürgeranlage im August/September installiert. Hier im 'sunnyportal' können Sie die aktuellen Erträge sehen. Die Anlage besteht aus 224 Heckert Solarmodulen, die eine Nennleistung von zusammen 46,56 kWp ergeben. Erwartet wird eine durchnittliche Netzeinspeisung vo ca. 47 000 Kilowattstunden, die Vergütung beträgt für 1 kWh 45,94 Cent.

Die dritte  vom Energiekreis initiierte Solarstrombürgeranlage  LeoSolar3  ging im September 2008 auf einem weiteren Dach des Bauhofes (Bild siehe oben) in Betrieb. Durch die Auswahl von Hochleistungsmodulen konnte die Auslegung der Anlage gegenüber den ursprünglich vorgesehenen 38 kWp auf eine Nemnnleistung von etwa 46 Kilowatt (kWp) erhöht werden. Damit können jährlich ca. 47 000 kWh Strom erzeugt und die Umwelt um rund 30 t  Kohlendioxid entlastet werden. Weitere allgemeine Angaben zur Technik und Vergütung finden Sie hier.

Am 19. Juni 2008 fand die Gründungsversammlung, der für eine Bürgeranlage erforderlichen Gesellschaft bürgerlichen Recht mit Vertragsunterzeichnung im  Neuen Rathaus in Leonberg statt. Die 22 Gründungsmitglieder haben Herrn Gerhard Trinler und Herrn Dr. Rüdiger Beising zu den Geschäftsführern gewählt. Inzwischen hat sich die Zahl der Gesellschafter auf 34 erhöht. In der Projektbeschreibung finden Sie zur Anlage weitere  Details. Eine Rendite von etwa 4 % kann erwartet werden.Hier finden Sie den Beitrag in der LKZ vom 27.5.08.

Die Ausschreibung für die Erstellung einer Solarstromanlage wurde an zahlreiche Handwerksbetriebe/Firmen in der Region verschickt. Angebotsabgabe war der 7. Juli. Ein ebenfalls gewählter Vergabeausschuss hat die Angebote geprüft und mit den in Frage kommenden Anbietern Gespräche geführt. Am 28.7.2008 wurde die Anlage an die Leonberger Firma Revotec energy GmbH vergeben, die unsere Kriterien am Besten erfüllte und gute Referenzen aufwies. Die ausgewählten Hochleistungsmodule ergeben eine max. Nennleistung von 46,6 kWp. Die Montage der Module war für den September 2008 vorgesehen, so dass wir erwartet haben, die Anlage Mitte September in Betrieb nehmen zu können. Die Stadt Leonberg überlässt uns dankenswerterweise das Dach kostenfrei; ein Dachnutzungsvertrag wurde mit der Stadt abgeschlossen.

Entgegen dem ursprünglichen Zeitplan konnte die Firma bereits am 19.8.08 mit dem Bau von LeoSolar3 beginnen. Um 10.30 Uhr wurde der erste Dachhaken zur Befestigung der Alu-Profile gesetzt. Ab 20.8. wurden Aluprofile angebracht, danach folgte die Verkabelung und die Installation der Wechselrichter. Die Solarmodule wurden vom 28. August bis 2. September montiert.  Der Stromzähler und die Webbox zur Datensammlung und Übertragung ins Internet wurden danach               installiert. Am 8.9.08 lieferte die Anlage zum erstenmal Strom ins Netz der EnBW und ab 10.9.08 dann mit voller Leistung (bei Sonnenschein). Die aktuellen Erträge können Sie auf dem sunnyportal anschauen.

Ein Vergleich der auf die installierten Kilowattstunde (kWp) normierten Erträge der drei Anlagen LeoSolar3, LeoSolar2 und JKG zeigt, dass im 1. Betriebsmonat (ab. 9.9.) sich die spezifischen Erträge nicht wesentlich unterscheiden. LeoSolar3: 53,97 kWh/kWp, LeoSolar2: 52,60 kWh/kWp und JKG 53,90 kWh/kWp. Obwohl unsere Anlage LeoSolar3 etwas ungünstiger bei der Südausrichtung und Dachneigung ist, hat sie eine(geringfügig) besseren Ertrag als die beiden anderen Anlagen.

am 28. August wurde mit der Montage der Solarmodule begonnen. Frau Mainka von der LKZ war vor Ort und hat am 29.8.08 einen  Beitrag veröffentlicht.

Montage eines 205 Watt Solarmoduls der Fa. Heckert Solar, Chemnitz.


Am 2.9.08 um 16.02 Uhr wurde das letzte der 224 Solarmodule installiert. Ein Modul  hat eine Fläche von ca. 1,5 qm und wiegt rund 20 kg.


Demonstration vom Elektriker: der vom Kurzschluss erzeugte                        Lichtbogen zeigt an, dass die Solarmodule 'Strom' liefern.

8.09.08, 10.59 Uhr: es ist geschafft! Unsere Solarstromanlage hat die erste  Kilowattstunde erzeugt. Am  Nachmittag wurde der Datenlogger, die sog. Webbox installiert, damit wir auch bald die Erträge im Interternet anschauen können. Mit einem Wechselrichter gab es Probleme, dieser wurde schnellstens ausgetauscht. Seit 9 Uhr, 10.9.08 läuft die Anlage - wenn die Sonne scheint -  auf vollen Touren.  Am 12.9.08 um 16 Uhr fand die Einweihung auf dem Bauhof ander Glems statt. Herr Schuler, Oberbürgermeister von Leonberg hat das Grußwort gesprochen und Herr Paschen, Geschäftsführer der Fa. Revotec energy GmbH die Anlage erläutert und Fragen beantworten. Rund 30 Anteilseigner mit Angehörigen und weitere Mitglieder des Energiekreises Leonberg und Gerlingen waren dabei. Der Bericht der LKZ finden Sie hier.


Rüdiger Beising

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