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Stichworte: Definition, Wärmeverluste, Fenster, Dämmstoffe, Vorteile, Kosten, Energiesparhäuser, KfW 100, 85, 70, 55, Passivhaus. Etwa 3/4 des jährlichen Energieverbrauchs in Haushalten wird zur Beheizung verwendet. Was ist Wärmeverlust? Der Wärmeverlust durch ein Bauteil, also eine Außenwand, einen Fußboden, eine oberste Geschossdecke oder ein Dach, wird durch den Wärmedurchgangskoeffizienten oder U-Wert) gekennzeichnet (früher: k-Wert). Dieser Wert gibt an, wieviel Wärme pro Zeiteinheit durch eine Flächeneinheit des Bauteils nach außen übertragen wird, wenn die Temperaturdifferenz gerade ein Grad (1 K, "Kelvin") beträgt. Die Maßeinheit des U-Wertes ist daher "W/(m²K)“. Fenster Ein gut gedämmtes Fenster das dem heutigen Wärmeschutzstandard entspricht kostet etwa 250 Euro/qm (www.test.de, Heft 3/2007) . Eine Kopie dieses Berichtes ist zum persönlichen Gebrauch in unserer Energiesprechstunde erhältlich. Auswahlkriterien für Dämmstoffe Dämmstoffe
alphabetische Dämmstoffliste: Baumwolle, Blähton, Calcium-Silikat-Platte, Flachs (ökologisch), Glasschaumschotter, Glaswolle, Hanf (ökologisch), Holzfaserplatten (ökologisch). Holzwolleleichtbauplatten, Kapillar-Dämmplatten, Kokosfasern (ökologisch), Kork (ökologisch), Mineralschaum,
Experten raten zu einer Dämmstoffstärke von mindestens 16 cm, auch 30 cm gibt es immer häufiger. Ökotest http://www.oekotest.de/cgi/nm/nm.cgi?doc=neh-schritt2 geht von Mehrkosten für eine Außendämmung von 30 - 50 Euro/qm gegenüber einem Anstrich aus. Eine Wirtschaftlichkeitsstudie zur Wärmedämmung finden Sie unter http://www.passivhaustagung.de/texte/Wirtschaftlichkeit_Waermedaemmung.pdf Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) schreibt bei Neubauten den Standard von Niedrig-Energie-Häusern als Standard für die Wärmedämmung bereits vor. Das KfW-Energiesparhaus muss zwei Kriterien einhalten, die den Energieverbrauch des Gebäudes widerspiegeln. Diese Kriterien stehen im Energiebedarfsausweis, der für jeden Neubau von einem Sachveständigen zu erstellen ist. Zum einen ist das die Kennziffer, die den Gesamtenergieverbrauch Ihres Gebäudes zum Ausdruck bringt, und zwar der Jahres-Primärenergiebedarf und der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust. KfW Effizienzhaus 100 KfW-100-Häuser entsprechen den Vorgaben der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung hundertprozentig, sind also energetisch auf Neubauniveau. Das KfW-85-Haus Der Name ist Programm: In den Förderstufen der staatlichen KfW-Bank bezeichnet "KfW 85" das Neubauniveau (KfW 100) minus 15 %. Durch verbesserte Dämmung und effizientere Heizung benötigt ein KfW-Effizienzhaus-85 also 15 % weniger Primärenergie als ein vergleichbarer Neubau nach der aktuellen Energieeinsparverordnung. Das KfW-70-Haus mit verbessertem Wärmeschutz. Der Name ist Programm: "KfW 70" bezeichnet in den Förderstufen der staatlichen KfW-Bank das Neubauniveau (KfW 100) minus 30 %. Durch verbesserte Dämmung und effizientere Heizung benötigt ein KfW- Effizienzhaus 70 also 30 % weniger Wärmeenergie als ein vergleichbarer Neubau nach der aktuellen Energieeinsparverordnung. KfW Effizienzhaus 55 Der Name ist Programm: KfW 55 bezeichnet das Neubauniveau (KfW 100) minus 45 %. Ein KfW-Effizienzhaus-55 benötigt also 45 % weniger Wärmeenergie als ein Neubau nach der jeweils aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV). Merkmale KfW 55 Ein KfW-55-Haus unterscheidet sich von einem "normalen" Neubau (KfW 100) in seiner "Funktionsweise". Der extrem niedrige Energiebedarf kann nur durch Luftdichtheit erreicht werden. KfW-Effizienzhäuser-55 brauchen also eine zentrale Lüftung. Zudem sind sie auf Heizungen mit regenerativer Energie angewiesen, die in niedrigen Temperaturbereichen effizient sind. Oft sind Fußboden- oder Wandheizungen im Einsatz. Die Dämmung ist relativ dick, Fenster und ggf. Türen sind in der Regel dreifach verglast. Um über Dach und Fenster Wärme zu gewinnen, sind solche Häuser nach der Sonne ausgerichtet. Passivhaus Unter verschiedenen Niedrigenergiehaus-Arten gilt das Passivhaus als revolutionär: Es speichert Wärme-Energie so gut, dass Heizkörper oder -Flächen komplett wegfallen. Dafür gibt es eine Wohnraumlüftung. Aus: http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/
Weitere Informationen www.kfw-foerderbank.de, www.enev-info.de/ Tipp der Stiftung Warentest: Holen Sie sich vor umfangreichen Dämmarbeiten am Haus kompetenten Rat bei Fachleuten wie Architekten und Energieberatern. Besuchen Sie die kostenlose und neutrale Energieberatung der Verbraucherzentralen. Dort erhalten Sie Hinweise zum richtigen Einsatz von energiesparenden Dämmstoffen. Auch wir informieren neutral. Den Testbericht über Dämmstoffe erhalten Sie für private Zwecke auch bei unserer Energiesprechstunde. Informationen zur Wärmedämmung finden Sie im Internet z.B. unter http://www.baulinks.de/baumaterial/1frame.htm?daemmstoffe.htm Hier wird z.B. die dena zitiert:"Wer zur Zeit mit einer vierköpfigen Familie in einem 150 m² großen, 1970 gebauten Einfamilienhaus wohnt und zukünftig nicht energetisch saniert, verheizt in den nächsten 15 Jahren mehr als 50.000 Euro!" Hier bekommen Sie weitere Informationen zu Dämmstoffen: http://www.baulinks.de/baumaterial/1frame.htm?daemmstoffe.htm Hier können Sie Einiges über die Eigenschaften der verschiedenen Dämmstoffe erfahren: http://www.waermedaemmstoffe.com/ http://www.bauen.de/ratgeber/ausbau-renovierung/daemmung.html http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/bauen-und-modernisieren http://www.das-energieportal.de/energieberatung/daemmung/ Hier finden Sie die Förderprogramme Weitere Internetadressen: siehe Energiespar-Links | |||||||||||||||||||||||||||